Projekte als Produzent
Du, Liebe?! ↑KammerTanzOper für Countertenor, Tänzerin, Slam-Poeten, Zuspielband
Premiere am 6. Januar 2011, Kulturforum Fürth Eine Produktion des Kulturamtes der Stadt Fürth, des Kulturforum Fürth in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt München Ein Countertenor mit Barockexpertise, ein junger Berliner Slam-Poet, eine Tänzerin, eine Komponistin elektronischer Musik und ein ‚Ingenieur in den Künsten' destillieren ihre Sichtweisen zum großen Menschheitsthema "Liebe" zu einer einstündigen KammerTanzOper. Das lebenserprobte Kreativteam lässt virtuelle und reale Welten aufeinandertreffen. Zeitgenössische Poetry-Slamtexte fusionieren mit digitaler Medienkunst. Die Musik bedient sich originaler Liebeslieder verschiedener Epochen, um sich auf neue und eigenwillige Weise zu präsentieren, und gibt dem Tanz seine Plattform.
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Moonshadow ↑Puccini trifft Dylan im Schatten des Mondes Premiere: 12. August 2007, Katharinenruine, Nürnberg Zu einem musikalisch-literarischen Rendezvous treffen sich so unterschiedliche Musikerpersönlichkeiten wie Johannes Reichert (Countertenor), Ernst Schultz (Deutschrock-Pionier), Margitta Rosales (Lyrische Sopranistin), Klaus Jäckle (Konzertgitarrist) und Carlo Rossi (Pianist) mit ihrer Lieblingsmusik von Cat Stevens, Vivaldi, Bob Dylan, Puccini, Ernst Schultz, Händel, Tárrega und anderen Überraschungen.
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Don Quijote ↑Kammeroper mit Musik von Henry Purcell
Uraufführung am 27. April 2002, Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen Mit dem wagemutigen Projekt "Don Quijote" traut sich Johannes Reichert eine unbekannte Verbindung einzugehen: Alte Musik, genauer gesagt Vokalmusik von Henry Purcell und ein Countertenor treffen auf zeitgenössische, improvisierende Musiker. Gemäß der im Barock gängigen Praxis des Pasticcio werden aus seiner Theatermusik Kompositionen entnommen und zu einem neuen eigenständigen Werk zusammengestellt.
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wem du morgen in die Augen schautest ↑von Veronika Maruhn/Johannes Reichert
Premiere: 8. Juli 2000, Tafelhalle, Nürnberg Ein Auftragswerk der Stadt Nürnberg im Rahmen des MeisterSinger Festivals 2000 in der Reihe „Vokalmeister“ Nürnberg 1450 - Auch im 15. Jhd. geht es mitunter höchst sinnenfreudig zu. Nehmen wir z. B. einen gewissen Wölflin von Locham. Ein Lebemann, der Wein, Weib, Gesang und dem Spiel sehr zugetan ist. Letzteres bricht ihm den Hals, und möglicherweise das Herz. Seine Liebeserklärung, eine Sammlung von Liedern, gelangt nie in die Hände seiner Angebeteten, sondern -unvollendet- in die Hände seiner Saufkumpane. Nürnberg 2000 - 500 Jahre später fällt dem kauzigen Bibliothekar Wolfgang Löber ein sonderliches Buch in die Hände. Das „Lochamer Liederbuch“ beschäftigt ihn fortan Tag und Nacht, denn er hat sich in den Kopf gesetzt, es zu vollenden. Sehr zum Leidwesen seiner bodenständigen Mitarbeiterin Frau Ramonis, die ihrerseits den angehimmelten Chef lieber auf dem Boden der Tatsachen und somit an ihrer Seite sehen würde. Aber das Buch hat es in sich, schließlich mischt auch Frau Ramonis kräftig mit ... und es entsteht ein Zeitstrudel, in dem Ihnen die Musik nur so um die Ohren fliegt. Der Abend rankt sich um wahre Begebenheiten. Ca. 1450 entsteht das „Lochamer Liederbuch“, eine der bedeutendsten musikalischen Quellen weltlicher Musik überhaupt. Teilweise dilettantisch-ungelenk, dann wieder äußerst kennerhaft niedergeschrieben, finden sich darin die Lieblingsstücke der Zeit. Gesammelt in der damaligen „Krone des Reiches“, in einer Stadt voller Kunstsinn, Musizierfreude und Weltaufgeschlossenheit - Nürnberg. Wie im „Lochamer Liederbuch“, finden sich auch in „wem du morgen in die Augen schautest“ Lieblingsstücke aus mehreren Jahrhunderten Nürnberger Musik. Einträchtig ver-rückt versammelt, erklingt Vokal- und Instrumentalmusik von Meistern wie Hassler, Krieger, Vogel neben Songs von „Ihre Kinder“, Rio Reiser und anderen. Zum Klingen gebracht von DarstellerInnen und InterpretInnen des Jahres 2000. Stilistisch ohne Grenzen und garantiert mit eigener Note.
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Die 2 Countertenöre in:
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Konzertprogramme
Magic Night ↑Der Zauber Henry Purcells
Henry Purcell ... Die Lieder aus „Magic Night“ stammen überwiegend aus seinen Bühnemusiken. Den roten Faden bildet „Die Nacht“, gleichnamiger Song aus Henry Purcells „The Fairy Queen“. Zwei weitere große englische Musiker Matthew Locke und Georg Friedrich Händel bewunderten Purcell schon zu seinen Lebzeiten. Er wurde auch liebevoll als „orpheus britannicus“ bezeichnet. See, even night herself is here …
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Out of Opera ↑Ein ausgefallener Klassikabend mit Werken von Händel, Hasse, Purcell, Bellini, Scarlatti u.a.
Spätestens seit dem Spielfilm „Farinelli“ zeigt auch ein breites Publikum Das spannende und unorthodoxe Programm besteht aus „Hits“ und geht quer durch alle Epochen. Stets das Original respektierend, entsteht durch die ausgefallene instrumentale Um- und Besetzung der zum Teil orchestralen Vorlagen eine ganz eigene Handschrift. Italienische Arien des 18. Jahrhunderts wie „Caro mio ben“ stehen neben Händel-Hits wie „Lascia ch’io pianga“ und das gängige Countertenor-Repertoire wird durch Bellini, „Plaisir d’amour“, Bizets Perlenfischer und viele weitere „Juwelen“ erweitert.
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Prado verde y florido ↑Spanische Liebeslieder der Renaissance
Johannes Reichert und Ingo Veit gründeten 1989 das „duo marell“.
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Tierra y cielos ↑Spanische Musik in der Alten und Neuen Welt
Johannes Reichert und Ingo Veit gründeten 1989 das „duo marell“.
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